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Depression |

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Bei den typischen leichten, mittelgradigen oder schweren Episoden, leidet der betroffene Patient unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert (manchmal auch gesteigert). Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände und kann von sogenannten "somatischen" Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der Freude, Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust oder -zunahme und Libidoverlust. Suizidgedanken und -handlungen (bei schwerer Depression).
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Die typische depressive Denkweise will ich anhand des depressiven Denkzirkeles illustrieren:
Depressionen treten häufig nach psychosozialen Belastungen auf (Tod, Trennung, Krankheit, Arbeitsplatzverlust, Ende eines Lebensabschnitts wie z. B. Ende des Studiums, Pensionierung...). Die Ursache kann aber auch unbekannt sein. Depressive Symptome können ebenso als Nebenwirkung von Medikamenten, bei Alkohol- oder Drogenmissbrauch auftreten. · Ein depressiver Mensch ist krank, aber nicht arbeitsscheu noch hysterisch noch hypochondrisch!
· Depressionen sind behandelbar/heilbar, deshalb ist eine möglichst rasche ärztliche und psychotherapeutische Behandlung wichtig! |
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